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Gelebte Gnade

"Gnade ist die Quelle, Glaube die Bedingung des Heils."

John Wesley (1703 - 1791)

Montag 23. Januar 2012 17:26Alter: 30 days
/ Rubrik: Weltweit

Claire Meier in Simbabwe

 

Die pensionierte Missionarin Claire Meier macht es wie die Menschen in vielen Teilen von Afrika. Sie lässt sich von der unsicheren wirtschaftlichen, sozialen und politischen Lage nicht beirren. Aus diesem Grund ist sie letzten Herbst für fast drei Monate in ihr früheres Einsatzgebiet gereist, nach Simbabwe. Ihre Erlebnisse und Beobachtungen hat sie als Weihnachtsbrief lebensnah aufgeschrieben. Unsicher ist die Lage vor allem wegen der angekündigten Wahlen. Ob sie noch dieses Jahr stattfinden, wie die Regierung das anstrebt oder erst nächstes Jahr, wie die Opposition fordert, ist derzeit unklar. Bitte beten Sie für faire Wahlen!

Claire Meier mit Esther, der Tochter ihrer früheren Haushälterin

Wartende Mütter vertreiben sich die Zeit bis zur Geburt.

Nach reiflicher Überlegung und viel Gebet hat sich Claire Meier zur Reise entschlossen. Bereut hat sie das nicht, denn von Unruhen habe sie nichts gemerkt. Die Leute seien überall freundlich gewesen. Claire Meier bewundert die Menschen in Simbabwe, von denen sehr viele das Leben fast ohne Geld meistern. Wo das Geld fehlt, werde getauscht. Diejenigen, die US-Dollar oder südafrikanische Rand besitzen – diese zwei Währungen sind am gebräuchlichsten – müssen inzwischen kaum mehr auf etwas verzichten. Die Auswahl sei zwar klein, aber das Nötige vorhanden.

 

Missionsspital neu mit Augenklinik

Wie früher verbrachte Claire Meier die meiste Zeit im Missionsspital Mutambara. Sie half beim Einpacken von sterilem Material und sortierte Kisten mit Hilfsgütern aus dem Ausland. Das alte Sterilisierungsgerät sollte längst ersetzt werden. Doch das neue stehe bisher unbenutzt herum, weil ein Bestandteil davon fehlt. Teile des Spitals platzen bald aus allen Nähten. Es hat einen guten Ruf und zieht deshalb auch Patienten aus anderen Distrikten an. So ist die Station der „wartenden Mütter“ permanent von 60 bis 70 Frauen belegt. Konzipiert wäre die Station für rund 35 wartende Mütter. Für diese Frauen wäre es zu gefährlich erst anzureisen, wenn die Wehen beginnen. Entweder wohnen sie zu weit weg oder sie haben eine Risikoschwangerschaft.

 

Dank der Weiterbildung eines Arztes, können in Mutambara neu auch Augenoperationen durchgeführt werden. Das erspart diesen Patienten den Weg nach Mutare. An der Hebammenschule hat der erste Jahrgang von Pflegefachfrauen die Weiterbildung gemacht.

 

Begegnungsreise nach Simbabwe im Herbst 2012

Diesen Herbst, vom 1. bis 14. September, findet eine Connexio-Begegnungsreise nach Simbabwe statt. Claire Meier und Afrika-Ressortleiterin Christine Schneider bereiten diese vor und werden die Einzelheiten in Kürze bekanntgeben. Auskunft gibt Christine Schneider unter Telefon: 044 865 39 56 oder 079 249 01 15.

 

Quelle: Connexio


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